8. März: Internationaler Frauentag.
Seit mehr als 100 Jahren demonstrieren Frauen am 8. März für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung von Frauen. Das diesjährige Motto lautete: „Women in Leadership: Achieving an equal future in a COVID-19 world“, zu Deutsch: „Frauen in Führungspositionen: erreichen einer gleichberechtigten Zukunft in der COVID-19 Pandemie“.
Auch vor der Corona Krise gab es bereits viele brennende frauen- und familienpolitischeThemen.
Frauen in Führungspositionen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, geringere Bezahlung von Frauen bei gleicher Leistung (gender pay gap), um nur einige Schlagworte zu nennen.
Doch die Pandemie hat mit ihren zahlreichen Auswirkungen die Bemühungen um die Gleichberechtigung der Geschlechter zurückgeworfen.
Das wird unter anderem in einer Umfrage der Hans-Böckler-Stiftung von 2020 klar. In der Phase geschlossener Kitas und Schulen haben Frauen öfter beruflich zurückgesteckt und auch die Aufgabenteilung in Partnerschaften fiel zurück in alte Rollenmuster.
In der jüngst erschienenen hessischen Kriminalstatistik für 2020 wurden 10.013 Fälle häuslicher Gewalt erfasst. Dies ist eine Zunahme um 7,7%.In den meisten Fällen (82%) betrifft das Frauen.[MK1] Dies ist sehr erschreckend, insbesondere da die Dunkelziffer auf 80% geschätzt wird – also nur 20% aller Fälle angezeigt werden. [MK2] (Quelle: Kriminalstatistik, Weißer Ring)
Wir GRÜNEN setzen schon seit 2012 das selbst beschlossene Frauenstatut um.
Dementsprechend werden Wahllisten, Präsidien und Gremien grundsätzlich paritätisch (gleichberechtigt) von Frauen und Männern besetzt. Damit waren und sind wir Vorreiter:innen in Deutschland. In der Gesellschaft leben etwa zur Hälfte Frauen und Männer. Dies sollte sich auch in der Politik widerspiegeln, um unterschiedlichen Sichtweisen und Bedürfnissen gerecht werden zu können.
In Roßdorf sind etwa 60% unserer GRÜNEN Kandidierenden auf der Gesamtliste weiblich. Die oberen Listenplätze sind sogar noch stärker mit Frauen besetzt.
Neben unseren unterschiedlichen beruflichen Expertisen bringen die meisten von uns (auch die Männer) familiäre Erfahrungen mit. Wir wissen, wie schwer es mitunter ist Beruf und Familie zu vereinbaren, Hobby, Ehrenamt und Freundschaften zu pflegen und dabei allem gerecht zu werden. Gerade aus diesem Grunde ist es uns wichtig, in unserer Gemeinde die innerörtliche Familienfreundlichkeit zu stärken. Ausreichende Betreuungsangebote für Kinder und öffentliche Spielflächen erhöhen Freiheit und Zufriedenheit aller Familienmitglieder. Somit werden Familien gestärkt und häuslicher Gewalt vorgebeugt. Zu unseren KandidatInnen.
Wir begrüßen die Beratungsangebote des Frauen- und Gleichstellungsbüros, bspw. zum Wiedereinstieg in den Beruf. Wir GRÜNEN würden uns einen erweiterten Austausch mit den Hauptamtlichen wünschen, denn auch Frauenthemen ohne direkten Familienbezug sollten ihren Platz in Roßdorf haben.
Geschlechtergerechtigkeit geht uns alle etwas an.
Auch hier gilt: Jede Stimme zählt!
Für die GRÜNEN: Katharina Fröhlich und das Redaktionsteam

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