Bereits im März 2020 haben die Roßdörfer Grünen eine Arbeitsgruppe „Programmkommission“ gebildet, bei der vor allem die neuen Frauen der Grünen mitarbeiten.
Unter der Leitung von Daniela Dalpke entstand ein optisch neuartiges und inhaltlich vielseitiges Programm.
In den nächsten Wochen wird die Programmkommission die Themen des Programms schrittweise im RAZ veröffentlichen. So möchten wir unsere inhaltlichen Zielsetzungen für die nächste Wahlperiode frühzeitig kommunizieren und dabei weitere Erläuterungen vornehmen, die im Programm aus Platzgründen nicht mehr unterkommen konnten.
Das Bild zeigt die Programmkommission beim Start: Von links Katrin Rose, Astrid Rejzek, Frieder Kaufmann, Daniela Dalpke, Simon Kaufmann, Ina Renz, Kathrin Lariviere
Die Einleitung unseres Programms „Verändern, um zu bewahren“ gibt einen ersten Einblick:
„In der Corona-Pandemie haben sich manche bestehenden Herausforderungen weiter verschärft, für andere sind neue, ausbaufähige Ansätze entstanden. Unter dem Leitmotto „Verändern, um zu bewahren“, zeigt unser Wahlprogramm, wie wir trotz und gerade in Zeiten, in denen wir alle durch die Corona-Pandemie erschüttert werden, Schritt für Schritt diesen Herausforderungen begegnen können. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen rund um den Klimaschutz, Fragen des sozialen Zusammenhalts und der sozialen Stabilität sowie Möglichkeiten zur Förderung der lokalen Wirtschaft. So möchten wir unsere Gemeinde weiter stärken. Für und mit den BürgerInnen von Roßdorf und Gundernhausen. Um nachhaltig die Lebensqualität in unserer Gemeinde zu bewahren.“
Der komplette Programmtext wird nach der Mitgliederversammlung im November auf unserer Homepage zu finden sein.
Zu unserem zentralen Thema Klimaschutz gab es kürzlich im Bundestag in einer Art Themenwoche mehrere Debatten rund um das Thema Nachhaltigkeit. Auch auf EU-Ebene forderte von der Leyen strengere Klimaziele.
Das ist dringend notwendig: Im August wurde eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass in Grönland der erste Klimakipppunkt wahrscheinlich bereits überschritten wurde. Und das, obwohl die globale Erdtemperaturerhöhung noch unter dem kritischen Temperaturanstieg von 1,5 °C liegt. In Grönland fanden die Forschenden heraus, dass sich die natürliche Ab- und Zunahme des Eisschilds verändert hat: Früher wurde das im Sommer geschmolzene Eis durch Schneefall im Winter wieder ausgeglichen. Die Auswertung von Satellitenbildern der letzten 30 Jahre zeigt, dass dieser Ausgleich nicht mehr gegeben ist. Damit kommt ein Prozess in Gang, der sich nicht mehr umkehren lässt.
Das Ökosystem kommt nicht mehr zu seinen alten Bedingungen zurück. Auch wenn Grönland weit entfernt ist, hat dies globale Auswirkungen. ( Quelle „Nature“)
In einem Faktenblatt vom 10.9.2020 werden gesicherte Forschungsergebnisse zur Klimakrise zusammengefasst, die in der Wissenschaft unumstritten sind:
„Er ist real. Wir sind die Ursache. Er ist gefährlich. Die Fachleute sind sich einig. Wir können noch etwas tun“ – nur zwanzig Worte braucht es, um die absoluten Kerninformationen zur Klimakrise bündig zusammenzufassen.
Zu den Gründen der Erderhitzung stellt das Dokument unmissverständlich klar: „Die vielfältigen Forschungen haben natürliche Ursachen für den aktuellen, sehr schnellen und steilen Temperaturanstieg ausgeschlossen. Er ist nur durch die menschengemachte Verstärkung des Treibhauseffekts erklärbar.“ (Quelle: klimafakten.de Was wir heute übers Klima wissen.)
Die Klimakrise bedroht uns alle. Wir müssen in allen Bereichen unseres Lebens Maßnahmen ergreifen, diese zu stoppen. Im privaten wie auch auf politischer Ebene. Was wir hierfür als Gemeinde beitragen können, ohne unsere Lebensqualität zu verlieren, zeigen wir in unserem Wahlprogramm. Denn Klimaschutz kann ein Gewinn für alle sein.
Wir können gemeinsam Dinge schaffen, wenn wir etwas tun!
Für die Grünen: Katrin Rose, Ina Renz, Frieder Kaufmann

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