Leider gehen manche Themen in der Berichterstattung über die Arbeit des Roßdörfer Gemeindeparlaments unter. Deshalb hier unser Nachtrag zur Sitzung am 15.7.22
Die Regenbogenflagge ist das bekannteste Zeichen für Vielfalt und Toleranz.
„Zeichen setzen für sexuelle Vielfalt und Diversität“
Diesen Antrag begründete der neue Gemeindevertreter Dr. Sebastian Lenz von der SPD in einer eindrucksvollen Rede.
„Vor wenigen Tagen sind in Frankfurt queere Menschen zusammen geschlagen worden.“
Nicht nur deshalb müsse man ein exemparische Zeichen setzen für sexuelle Vielfalt und Diversität. und ganz besonders die Jugend einbeziehen.
Der Antrag wurde mit überwältigender Mehrheit beschlossen.
Er ist mehr als nur ein Lippenbekenntnis. Dass wir am jährlichen Tag gegen Homophobie eine Regenbogenflagge am Rathaus hissen werden ist neu und gut.
Und ab nächstem Jahr wird auch für den Christopher Street Day in Darmstadt Plakate in Roßdorfs Straßen zu sehen sein. Das gabs noch nie.
„Sichtbarkeit schafft mehr Akzeptanz und zeigt Solidarität mit den Betroffenen“ heißt es in der Antragsbegründung.
Noch weiter gehend ist, dass wir eine Zusammenarbeit mit dem Verein Viel bunt e.V. anstreben, um Kinder und Jugendliche für dieses Thema zu erreichen. Die Kinder-und Jugendförderung wird das sicher vernünftig und sensibel angehen. Darauf kann das Parlament bauen.
Die Gemeindevertretung hat Zeichen gesetzt und die Jugend einbezogen.
Für die GRÜNEN: Ulla Bernhard mit dem Redaktionsteam

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