Junge Leute haben oft kluge Ideen. Sie fragten uns:
„Warum macht ihr nicht aus den beiden Bodenplatten des geräumten Containerdorfs an der Zahlwaldhalle z.B. einen Freizeit-Basketballpatz?“
Wir haben bei der Gemeinde angefragt ob die Idee eines Basketballplatzes umsetzbar wäre.
Ergebnis unserer Anfrage an den Gemeindevorstand: :
Erstens:
Ja. Das wäre möglich.
Die vorhandenen Beton-Bodenplatten messen 14,5 Meter mal 28,8 Meter. Norm wären 15 mal 28 Meter. Also für Freizeit-Basketball t optimal. Wer so etwas 100% normgerecht anlegen will, kann dafür natürlich hunderttausende Euros ausgeben.
Wir meinen: Darauf kann man verzichten. Nicht einmal einen Zaun (70.000€) bräuchte man, weil der Radweg 18 Meter weit weg ist und der Feldweg 22 Meter.
Das teuerste würden die zwei stabilen Basketballkörbe aus Metall sein.
Zum Titelbild: So einfach wie am Schwimmbad könnte man auch eine Betonfläche neben der Zahlwaldhalle gestalten. Aber vielleicht gibt es noch bessere Ideen.
Zweitens:
Die Flächen gehören der Gemeinde.
Unsere Anfrage ergab auch, dass der Landkreis sich beim Bau des Containerdorfs natürlich vertraglich verpflichtet hat, die Fundament /Bodenplatten wieder zu entfernen.
Wir meinen: Diese Kosten kann man sich sparen, wenn es eine intelligentere Verwendung gibt. Wir wünschen uns, dass diese Erdarbeiten erst mal aufgeschoben werden.
Drittens:
Die Idee eines Freizeit-Basketballfeldes sehen wir als ersten Anstoß für ein intelligentes Recycling dieser beiden Bodenplatten.
Mit ihren circa 15 mal 28 Metern schreien sie geradezu nach Ideen für eine bessere Verwendung. Gerade für Jugendliche gäbe es da riesige Möglichkeiten. Das Gelände ist außerhalb des Innerortsbereichs, also kein Lärmproblem. Beide Wege dorthin sind –aus Roßdorf, leider nicht aus Gundernhausen- gut beleuchtet. Ein besseres voll erschlossenes Gelände, wo man niemanden stört, kennen wir nicht. Sogar Internet ist wegen der benachbarten Zahlwaldhalle verfügbar. Und eine Nutzung für Jugendliche gab es da schon mal. Sogar der Bolzplatz ist nebendran, wenn er endlich von Baumaschinen frei geräumt ist.
Also Ideen frei für das Gelände mit den Bodenplatten. Noch sind sie da. Der Kreativität für Vorschläge ist freier Raum gegeben.
Zu bedenken ist dabei nur, dass die Gemeinde Roßdorf im nächsten Jahr voraussichtlich eher sparen muss, die Details werden wir in den nächsten Wochen erfahren. Je kostengünstiger die Ideen sind, desto größer ist also die Chance auf tatsächliche Umsetzung.
Für die Grünen: Frieder Kaufmann mit dem Redaktionsteam

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