Endlich ist Frühling und Sie haben bestimmt auch schon die üppig gelb blühenden Forsythien bewundert! Doch konnten Sie irgendeine Biene daran entdecken? Nein, leider nicht, denn die Sträucher sind für Honigsammler völlig wertlos, da sie keinen Nektar haben.
Das Titelbild zeigt. Traubenhyazinthen bei denen das ganz anders ist. . Dort wimmelt es von Nektarsucher:innen.
Dabei ist es so wichtig, möglichst viele geeignete Futterquellen für die (Wild)Bienen zu ermöglichen. Ein Leben ohne die Honig – und Wildbiene, Hummeln, Schmetterlinge, Schwebfliegen und Käfer ist kaum vorstellbar, denn über 80 % unserer Kultur – und Wildpflanzen brauchen die fleißigen Tiere als Bestäuber. Dies ist essenziell für unsere Ernährung und auch für die Sicherung der Biologischen Vielfalt. Neben dem Nutzen durch die Bestäubung dienen die Insekten vielen Tieren als Nahrung. Werden die Insekten immer weniger, so gefährdet das das Überleben vieler Tierarten wie Vögel, Igel, Kleinsäuger, Amphibien und Reptilien.
Das bemerken wir schon jetzt! Viele Vogelarten fehlen schon in unseren Gärten. Aktuell sehen wir nur noch Haus Sperlinge, ein paar wenige Blaumeisen und Amseln, hier und da ein paar Ringeltauben und Elstern. Das ist schon erschreckend!
Hier wird deutlich, dass alles in Zusammenhang steht und wie wichtig es ist, dass möglichst viele Menschen einen Beitrag zum Insektenschutz leisten.
Zum Beispiel beim Pflanzenkauf. Wählen Sie insektenfreundliche, möglichst gebietsheimische (Wild)Pflanzen für Ihren Garten aus. Achten Sie beim Kauf auf Blumen mit ungefüllten Blüten, denn das ist die natürliche Form und darin finden die Insekten ihre Nahrung leichter. Legen Sie doch ruhig einige Quadratmeter (Wild)Blumenwiese an, um das Nahrungsangebot von Frühling bis Herbst zu erweitern. Geeignetes Saatgut finden Sie zum Beispiel an den Saatgut Automaten an der Darmstädter Straße 29 und am AWO Kindergarten Villa Kunterbunt in Roßdorf. Da es den Insekten auch an adäquaten Hilfen mangelt, ist es zudem hilfreich selbst gebaute oder gekaufte Insektenhotels im Garten oder am Balkon aufzuhängen.
Auch die Gemeinde kann etwas tun, um es unseren Insekten leichter zu machen. Straßenränder, Grünflächen an den Straßen und Plätzen, die Geißberganlage und die Heylsche Anlage könnten von der Gemeinde mit insektenfreundlichen, heimischen Blumen und Gewächsen bepflanzt werden.
Wie schön das aussieht, kann man sehen, wenn man in Dieburg unterwegs ist. Der Schlossgarten, die Straßenränder und noch so kleine Grünflächen sind bepflanzt. Besonders die Hyazinthen sind heiß geliebt von unseren summenden Freunden.
Wir GRÜNEN setzen uns dafür ein, dass hier in Roßdorf ähnliche Bepflanzungskonzepte umgesetzt werden. Freie Flächen stehen genügend zur Verfügung und wer freut sich nicht über die farbenfrohe Pracht? Uns zaubern die Pflanzen mit ihren summenden Besuchen immer ein Lächeln aufs Gesicht.
Für die GRÜNEN
Kathrin Lariviére und Katharina Fröhlich
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