Seit über 50 Jahren findet am 22. April der Earth Day (Tag der Erde) statt (www.earthday.de). Er ist zu einer weltweiten Umwelt-Volksbewegung gewachsen und wird auch von den Vereinten Nationen (UN) als Mahnung an die Länder der Erde gesehen. Er will die Wertschätzung der Erde stärken und uns anregen, unser Konsumverhalten zu überdenken.
Jedes Jahr wird ein Leitmotiv für vielfältige Aktionen rund um das breite Spektrum des Umwelt- und Klimaschutzes gegeben. Das Motto dieses Jahr lautet: „Jeder Bissen zählt. Schütze was du isst – schütze unsere Erde.“ Damit wird dieses Jahr das Thema nachhaltige Ernährung in den Mittelpunkt gestellt. Denn wie wir alle wissen: Unsere Ernährung beeinflusst nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch das Klima.
Das Motto des diesjährigen Tages der Erde heißt: „Jeder Bissen zählt. Schütze was du isst – schütze unsere Erde.“
Die Aktivisten des Earth Days fordern uns auf, unseren „Foodprint“ auf Nachhaltigkeit zu überprüfen: Hier kann jede und jeder einen Beitrag leisten. Leider wird nachhaltige Ernährung oft mit Verzicht abgewertet. Dabei geht es hier aber um die Umstellung auf eine ressourcenschonendere Lebensweise, die durch neue Rezepte oft neue Geschmackserlebnisse beschert. Mehr pflanzlich, bio, regional und saisonal, fair.
Der Earth Day ist nicht zu verwechseln mit dem Earth Overshoot Day (Erdüberlastungstag). Dieser ist der Tag, an dem das Ressourcen-Budget für das jeweilige Jahr aufgebraucht ist. Idealerweise wäre das am 31.12. jedes Jahr: Dann würden wir der Erde nicht mehr Ressourcen wegnehmen, als sie erneuern kann. Am Konjunktiv sieht man, das ist nicht der Fall. Letztes Jahr war er (dank Corona Pandemie) ‚erst‘ am 22.8. – 2019 war er nämlich bereits am 29.7. [Quelle: Umwelt Bundesamt]. Wir leben also so, als hätten wir mehr als eine Erde zur Verfügung: Wir stoßen mehr CO2 aus, als Wälder und Ozeane absorbieren können, fischen mehr, als sich die Bestände erholen können usw. Vor gut 30 Jahren (1987) fiel der Earth Overshoot Day noch auf den 19.12.!
Darum lasst uns den Earth Day feiern! „Make every day Earth Day“- „Tu jeden Tag etwas für die Umwelt“, wie es die Aktivisten fordern. Das geht auch in der Pandemie. Und auch in Roßdorf.
Für die Grünen: Katrin Rose mit dem Redaktionsteam
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