Neue saubere Energie fürs Sportzentrum Roßdorf und Bürgerhalle Gundernhausen

Wer bei den Grünen aktiv ist, darf auch kreativ sein,
Diesmal haben wir zwei Anträge für Investitionen gestellt, die ab sofort Geld sparen.
Antrag eins betrifft eine neue Heizungsanlage im Sportzentrum Roßdorf. Basis ist ein Gutachten, das schon Januar 2015 (!!!!) auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht wurde. Außer uns hat das keine andere Partei registriert. Begeistert haben wir es im Frühjahr 2015 aufgegriffen.
Kernpunkt ist, die 35 Jahre alte Heizung (darf man sowas eigentlich noch betreiben?) durch eine moderne Pellets Anlage zu ersetzen. Die kostet 75.000€ und spart 7.100€ Heizkosten im Jahr, dauerhaft, also jedes Jahr.
Wir hätten uns gewünscht, dass man dafür einen Kredit aufnimmt, in 15 Jahren alles abbezahlt hat, und trotzdem nach Abzug von Zins und Tilgung 1.300€ im Jahr sofort gespart hätte. Nach 15 Jahren wären es dann jährlich mindestens 7.100€ Ersparnis im Jahr.
Unser Vorschlag war: Geld auf Kredit ausgeben und ab sofort und dauerhaft trotztdem sparen.
Leider teilte uns die Gemeinde mit: Das geht aus haushaltsrechtlichen Gründen nicht.
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Trotzdem haben wir nach gehakt. Dabei kam heraus, dass nicht nur der Kessel ausgewechselt sondern auch der 35 Jahre alte Heizraum aufgeräumt und neu verschaltet werden muss. Da hängen ja die Gastwirtschaft, die Hausmeisterwohnung, die Umkleideräume und mehr dran. Das kostet dann 200.000€
Trotzdem eine sehr lukrative Investition, die der Gemeinde jedes Jahr 7.100€ Heizkosten erspart. Eine längst überfällige Erhaltungsmaßnahme wird so zu einer echten Kosteneinsparung.
Deshalb haben wir die Gemeindeverwaltung um eine Stellungnahme gebeten. Diese ist sehr positiv.
Sie schlägt vor, diese Investition für 2016 vorzuziehen, und dafür eine andere Baumaßnahme (Dachsanierung Palmy), die keine unmittelbaren Einsparungen bringt, zurück zu stellen. Genau das steht in unserem Änderungsantrag für die nächste Parlamentssitzung.
Es gibt viele gute Gründe, ihn anzunehmen und so schnell wie möglich umzusetzen.

Unser zweiter Antrag betrifft das Bürgerzentrum Gundernhausen. Nach dem seit Januar 2015 im Internet der Gemeinde veröffentlichten Gutachten sind 70.000€ Investition in ein Blockheizkraftwerk zur Stromerzeugung und eine Gasheizung für die Restwärmeerzeugung erforderlich, um pro Jahr 11.000€ Energiekosten zu sparen. Trotz dieses enormen Potentials gab es keine Aktivitäten der anderen Parteien.

Die Haupteinsparung kommt hier durch die Eigenstromerzeugung im Blockheizkraftwerk (z.B. Dachs), bei der natürlich auch Abwärme anfällt.
Am Ende kommt die komplette Energie für Heizung und Strom für die Bürgerhaushalle Gundernhausen auf Jahreskosten von 1.100€. Davon träumt mancher Hausbesitzer.
Bei unserer Recherche stellten wir fest, dass noch eine Reihe von technischen und rechtlichen Details geklärt werden müssen, da noch drei weitere Verbraucher (Kindergarten, die Gaststätte und die Kindertagesstätte) einzubinden sind, Ob dies über Kredite finanzierbar ist (extrem sinnvoll) muss noch mit der Kommunalaufsicht und vielleicht auch dem Innenministerium (Experimentierklausel) abgeklärt werden.
Zur Klärung liegt der Antrag noch im Haupt- und Finanzausschuss. Wir sind ganz sicher, dass auch dieses Energiesparthema zu einer Investition der Gemeinde führen wird, die ihr letztlich dauerhaft viel Geld einspart. Wir werden berichten.

Kommunalpolitik kann sehr spannend sein, denn hier geht es um Dinge, die alle Menschen im Ort direkt betreffen.

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