Bündnis 90 / Die Grünen
Roßdorf / Gundernhausen
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29.10.2009
Verkehrsregelung „Alte Bahnhofstraße“ verliert Fußgänger aus dem Blick
Die jetzige probeweise Einbahnstraßenregelung entspringt nicht der Zusammenarbeit
zwischen SPD und GRÜNEN! Die Bürgermeisterin hat in ihrer Rolle als „Ordnungsbehörde“
diese Regelung allein festgelegt. Diese Entscheidung hat jedoch die ursprünglichen Ziele
ganz aus dem Auge verloren.
Noch im Jahr 2008 wurden Parkzonen markiert, da ging es darum, die Bürgersteige den
Fußgängern wieder zu geben. Das ist vergessen. Wie soll die jetzige Regelung den
Fußgängern dienen? Die Gefährdung wird eher zunehmen, da eine freie Bahn – und dies
bergab – wahrscheinlich eher zu höheren Geschwindigkeiten führen wird. Das Parken auf
dem Bürgersteig bleibt. Es wird nicht geregelt.
Die Regelung ist nur im Sinne des schnelleren Autoverkehrs! Im Verkehrsentwicklungsplan
und den Maßnahmen zum Verkehrskonzept steht die Verkehrsberuhigung und der Vorrang
für nicht motorisierten Verkehr (also Fußgänger und Radfahrer) im Vordergrund. Bei vielen
Treffen haben sich Bürger der Agenda-Gruppe Verkehr Gedanken gemacht. Diese sind in
eine Prioritätenliste eingeflossen. Davon ist nichts wieder zu erkennen.
Für die Radfahrer wird sich noch herausstellen, wie sicher das Befahren in Gegenrichtung
ist, wenn die Autos in freier Fahrt bergab fahren.
Die Maßnahme führt zu mehr Verkehr – statt zur Verkehrsberuhigung. Müssen doch alle
nun eine Schleife drehen.
Der Probebetrieb sollte schnellstmöglich zumindest ergänzt werden um die Kontrolle des
Parkverbotes auf Gehwegen um den Fußgängern etwas zu ihrem Recht zu verhelfen.
Liebe Leser, denken Sie daran, jeder Autofahrer ist auch wenigsten ab und zu Fußgänger!
Gehen Sie einmal 10 Minuten in der Bahnhofstraße zu Fuß – mit einem Einkaufskorb in der
Hand oder einem kleinen Kind an der Hand, mit einem Kinderwagen oder mit einer älteren
Person am Arm. Machen Sie auch mal einen Probebetrieb!
Fortuna Marx
Fraktionsvorsitzende
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