Die Gemeindevertretung hatte beschlossen, dass der Gemeindewald entsprechend der „naturgemäßen Waldwirtschaft“ bewirtschaftet wird. Wie wird das umgesetzt in Zeiten des Klimawandels? Die Förster geben ihr Wissen gern weiter.
Wer einmal mit dem bisherigen Förster Menzel bei einem Rundgang durch viele ‚Ecken‘ des Roßdöfer Waldes gelaufen ist, weiß:
Das sind die kurzweiligsten aber auch lehrreichsten Termine, die es in der Roßdörfer Kommunalpolitik gibt.
Wenn er fünf Meter neben dem viel frequentierten Brunnersweg Dinge zeigte, die wir sonst nie gesehen hätten, wusste man, dass sein Zitat stimmt „Wir bräuchten jetzt gar nicht mehr weitergehen, ich könnte hier stundenlang Neues zeigen“. Und dann eilte er los, um uns zu einem neu geschaffenen Teich zu führen. Wo der ist, wird nicht verraten. Die Natur, die in kürzester Zeit das neue Biotop besiedelt hat, soll ja nicht mehr gestört werden als nötig. Nur so viel sei gesagt: Die Lurche störten sich nicht an den Windrädern.
Deshalb hat Daniela Dalpke im Namen der GRÜNEN vorgeschlagen, noch dieses Jahr eine Waldbegehung gemeinsam mit der neuen Försterin Lara Kieselack durchzuführen.
Sie schrieb an die Gemeinde: „Hierbei geht es natürlich auch um den Waldwirtschaftsplan 2026. Die Teilnehmenden sollen ein umfassendes Bild von den aktuellen Schwierigkeiten und Herausforderungen in unserem Wald gewinnen.
In diesem Rahmen würden wir gerne die schwierigen Waldgebiete gemeinsam mit der Försterin besichtigen. Des Weiteren würden wir gerne wissen, ob es bestimmte Punkte gibt, auf die die Försterin bei der Begehung besonders hinweisen möchten und ob es Bereiche gibt, die für die Bewertung des Waldwirtschaftsplans von besonderem Interesse sind.“
Die Antwort vom Parlamentarischen Büro (Marcel Amann) kam schnell. „Unsere Försterin stimmt sich aktuell mit unserem Umweltamt bzgl. der Waldbegehung und der Route ab. Der Termin wird voraussichtlich im Oktober stattfinden.“
Wir wünschen uns eine rege Teilnahme nicht nur der Fraktionen in der Gemeindevertretung, sondern auch wie bisher von interessierten Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde.
Für die GRÜNEN: Daniela Dalpke mit der Redaktion

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