Auch im Ausschuss „Umwett, Bau, Verkehr“ wurde deutlich, dass immer noch erhebliche Bedenken gegen das „Löwer-Vorhaben“ auf dem Gelände der Alten Kläranlage bestehen:
• die fehlende Verkehrsplanung in diesem „Löwer-Vorhaben“ sollen in einem künftigen Bebauungsplan geregelt werden, so die Bürgermeisterin. Dies ist u.E. ein unzulässiger Vorgriff! Damit werden die Gemeindevertreter ein Stück weit unter Druck gesetzt, ein weiteres Gewerbe-/Mischgebiet östlich vom REWE auszuweisen. Hier werden unnötige und unzulässige „Sachzwänge“ geschaffen!
• Soll Roßdorf bald so aussehen, wie viele Gemeinde ringsum, sprich Einkaufsmärkte, Tankstelle, Parkplätze u. gar ein Fastfood-Imbiss vor denToren und im Ortskern gähnende Leere?
• Die SPD scheint sich wenig Gedanken zu machen, was mit den hiesigen Gewerbetreibenden, besonders den beiden Gartenbaubetrieben, die bestimmt zu leiden haben, passiert.
• Während die Stadt Dieburg gar einen Rechtsanwalt beauftragt hat, um die Interessen ihrer Gewerbetreibenden bei der Bauleitplanung zu vertreten, lässt sich Roßdorf noch den Kaufkraft-Abfluss noch gutachterich bescheinigen.
• Neben der unnötigen Schaffung von Tatsachen und Verkehrsproblematik („Stau im Holzweg“) sehen wir auch erhebliche finanzielle Belastungen – deshalb können wir am Freitag der Vorlage nicht zustimmen.
Fortuna Marx, Bündnis 90/die Grünen
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