Zum Titelbild: Zusätzlich zu unseren beiden HFA-Vertreterinnen waren wir GRÜNEN mit vier Besucher:innen anwesend. Von links: Roland Borchmann, Ulla Bernhard, Erik Slabon, Kerstin Schuchmann und Daniela Dalpke für den HFA, Astrid Kaufmann
Letzte Woche hatten wir berichtet, dass der Fokus der Verwaltung und der Gemeindevertretung aktuell darauf liegt, den Haushalt (also die Finanzen) der Gemeinde Roßdorf festzulegen. Das ist dieses Jahr deutlich schwieriger als in allen Jahren vorher. Letzten Dienstag war nun die erste Sondersitzung des Haupt- und Finanzausschusses. Wurde also nun alles schon geklärt?
Nein, so schnell geht das nicht. Wir werden uns sicher noch einige Male treffen müssen; geplant ist aktuell alle zwei Wochen bis zur Gemeindevertretungssitzung im März.
In der ersten Sitzung trafen erstmal sehr unterschiedliche Erwartungen an die Vorgehensweise aufeinander.
Die Mitglieder der Gemeindevertretung warteten vergeblich auf Vorschläge des Bürgermeisters und der Verwaltung, wie das 5 Millionen Euro Defizit ausgeglichen werden kann.
Der Bürgermeister wartete ebenso vergeblich auf Patentrezepte und konkrete Vorschläge der ehrenamtlichen Gemeindevertretung zur Lösung der Haushaltskrise. Jede Seite hatte Gründe für ihre Erwartungen. Für uns war es wie im letzten RAZ berichtet schlicht nicht möglich, diese mit den im Haushaltsentwurf fehlenden Details zu liefern.
Aber nach einiger Diskussion konnten wir uns einigen:
Die Gemeindeverwaltung bereitet detailliertere Unterlagen für genau abgesprochene Themen vor, so dass die Gemeindevertretung sich auf Texte und Vorschläge beziehen kann. Das bringt dann die von uns vermisste Detailtiefe.
Diese Zahlen können nur durch die fachlich bestens ausgebildeten und spezialisierten Mitarbeiter:innen der Verwaltung erstellt werden.
Im Idealfall klappt das schon vor der nächsten Sitzung, dann könnten wir uns vorbereiten und in den Fraktionssitzungen schon diskutieren. Ansonsten müssen wir uns in der HFA-Sitzung erstmal mit den Unterlagen auseinander setzen, bevor wir inhaltlich beraten können.
Wir freuen uns in jedem Fall, dass es eine Einigung gab, und wir gemeinsam und konstruktiv an diesem wichtigen Thema weiterarbeiten können.
Für die GRÜNEN: Astrid Kaufmann mit dem Redaktionsteam

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