Wir hatten für letzten Freitag einen spannenden Abend angekündigt. Nach kurzen Einführungs-Statements von Klaus-Dieter Fuchs-Bischoff, Daniela Wagner und Kordula Schulz-Asche las der langjährige Wirtschaftsredakteur, Journalist und Grüne, Olaf Jahnke, aus seinem Krimi „Tod eines Revisors“. Mitten in seinem kometenhaften Aufstieg begeht ein auf Korruptionsfälle angesetzter Vorstandsmanager einer Frankfurter Großbank Selbstmord. Selbstmord?
Olaf Jahnke stoppte die spannende Lesung an der Stelle, wo die Hauptzeugin halb erstickt um Hilfe des schwer angeschlagenen Ermittlers rief. Echt gemein. Aber der Autor hatte ja noch ein paar Bücher dabei.

Danach kam die angekündigte „Enthüllung“ der neuen Grünen Liste zur Kommunalwahl. Drei starke Symbole verhüllten sie. Zuerst die Regenbogenflagge als Symbol für eine Politik, zu der alle Farben gehören. Dann die „Atomkraft-Nein-Danke-Flagge“. Sie steht für unser aktives Mitwirken am Atomausstieg, für den noch in diesem Jahr zwei große energiestarke Windräder in Roßdorf in Betrieb gehen. Wir Grüne haben das Einvernehmen im örtlichen Parlament initiiert und dafür gesorgt, dass es trotz Gegenwinds bis heute hält. Und als drittes verdeckte eine kleine Grünen-Flagge die Liste, als Zeichen dafür, dass wir als Grüne Partei antreten, aber auch Platz für Nichtmitglieder haben.
Insgesamt 24 Menschen unterstützen mit ihrer Kandidatur die Grüne Politik in Roßdorf und Gundernhausen.
Damit ist die neue Liste zur Kommunalwahl 2016 doppelt so lang, wie bei der letzten Kommunalwahl, bei der die Grünen sieben Sitze im Gemeindeparlament gewannen. Alte Bekannte, aber auch viele Neue wollen an die gute Arbeit der letzten Jahre anknüpfen, die als kritische aber konstruktive Opposition in unserer Gemeinde sehr gut sichtbar war.
Auf Platz eins (Frieder Kaufmann) und drei (Klaus-Dieter Fuchs-Bischoff) kandidieren zwei bisherige Gemeindevertreter.
Auf Platz zwei kandidiert Stefan Eichelhardt. Er war als unabhängiger Bürgermeisterkandidat im Frühjahr von Grünen und CDU unterstützt worden. Jetzt hat er sich nach längerer Bedenkzeit und Abwägung für die Mitarbeit in der GRÜNEN Liste entschieden.
Die bisherigen Spitzenfrauen der GRÜNEN kandidieren erst auf den hinteren Plätzen. „Wir haben ihren Wunsch respektiert, nach vielen Jahren oder gar Jahrzehnten kommunalpolitischer Tätigkeit, neue persönliche Schwerpunkte zu setzen. Wir danken ihnen für das enorme Engagement und sind froh, dass sie sich weiter, wenn auch nicht in der ersten Reihe, engagieren werden“, erklärte Frieder Kaufmann.
Termin zum Vormerken:
Die nächste Veranstaltung der GRÜNEN wird am 17. Januar 2016 der Grüne Neujahrstreff im Alten Bahnhof in Roßdorf sein. In lockerer Atmosphäre wird es dort Gelegenheit zur Diskussion über GRÜNE Kommunalpolitik und für Gespräche mit den KandidatInnen geben.
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