Bei unserer Haushaltsitzung im Februar haben wir Grünen einen Änderungsantrag gestellt. Wir wollten den Kauf der Dieselkehrmaschine umwandeln in den Kauf einer elektrischen Kehrmaschine. Hier wurden verschieden Argumente, warum dies nicht ratsam sei, vor allem vom Bürgermeister genannt, unter anderem dieser: „Wir haben in der Kommune derzeit noch nicht die Infrastruktur für sowas.“ Deshalb haben wir daraus im März einen Antrag und eine Anfrage geschrieben. Denn wenn wir keine Infrastruktur für eine zukunftsweisende Technologie haben, dann müssen wir diese schaffen.
Der Antrag ist im Ausschuss verblieben bis unsere Anfragen zur Elektromobilität beantwortet wurde, und wird wahrscheinlich bei der nächsten Gemeindevertretungssitzung Anfang Juli wieder diskutiert werden, denn jetzt haben wir die entsprechenden Antworten erhalten.
Folgende Schlüsse haben wir aus den Antworten gezogen: Von 4 Autos ist man mit dreien zufrieden. Sie eigenen sich für den jeweils vorgesehen Zweck wie z. B. für die Grünpflege, Leerung Mülleimer oder Materialtransport, aber auch für Dienstfahrten oder Transport von Kleingegenständen. Auch die Ladezyklen werden als zufriedenstellend beurteilt. Mit einem Fahrzeug ist der Bauhof unzufrieden. Die Fahrzeuge werden hauptsächlich an Wallboxen am Bauhof geladen.
Für uns scheint es also keinen Grund für eine fehlende Infrastruktur zu geben, aber mehr erfahren wir sicherlich in der nächsten Ausschusssitzung. Und vielleicht wird dann auch die Antwort auf die Frage gegeben, welche besondere Infrastruktur eine elektrische Kehrmaschine im Vergleich zu einer dieselbetrieben Kehrmaschine benötigt. Denn laut Bürgermeister meinte er nicht die Ladeinfrastruktur.
Für die GRÜNEN: Daniela Dalpke mit dem Redaktionsteam
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