Philip Krämer (Wahlkreis 50)

Liebe Freundinnen und Freunde,

während sich andere im Klein-Klein der GroKo oder NoGroKo verloren haben, packen wir als Grüne die Fragen der Zukunft und die Probleme der Menschen an. Es gilt, die Abgehängten wieder in den politischen Kurs miteinzubeziehen und klare Worte für drängende Probleme zu finden.

Katastrophale Zustände in der Pflege von Alten, Kranken oder Behinderten, abgehängte Kinder und Jugendliche in sozialen Brennpunkten und eine Unterschicht, welche nicht mehr fähig ist, sich ein Bild von der Zukunft zu machen – Menschen, die sich zum Teil von der Politik nicht mehr angesprochen fühlen, die wir aber nicht vergessen dürfen.

Und darüber hinaus? Weltweit etablieren sich Schurkenstaaten, die oftmals mit deutschen Waffenexporten ihre Unterdrückung durchsetzen, der politische Islam nutzt Gewalt und Terror, offene Grenzen und Freiheit werden dem nationalen Interesse geopfert und in vielen westlichen Ländern erleben wir ein Rückgang der Freiheit, werden Minderheitenrecht reduziert und autoritäre Strukturen gestärkt.

Diesem düsteren Bild möchte ich in Darmstadt, Darmstadt-Dieburg und in Hessen etwas Positives entgegensetzen: Zentral für mein politisches Engagement ist ein breiter Begriff von Kultur. Kultur bedeutet für mich mehr als Unterhaltung und Spaß. Kultur stellt für mich den Kitt der Gesellschaft dar. Mein Kulturverständnis reicht von der Darmstädter Ultra-Szene bis zu einer Giuseppe Verdi Oper im Staatstheater, von der Graffiti-Wall in der Lincoln-Siedlung bis zu den Andy Warhol Werken im Landesmuseum. Entscheidend ist für mich ein inklusives Kulturverständnis, welches keine Ausdrucksform – und keine Menschen – ausschließt!

Darüber hinaus verfolge ich den Ansatz einer grünen Innenpolitik, die sich gegen symbolische Gesetzesverschärfungen und Scheindebatten ausspricht und für eine Politik stark macht, die nachprüfbare Fakten und reale Probleme der Menschen zur Grundlage nimmt. Grüne Innenpolitik bedeutet Maßnahmen fordern, die tatsächlich mehr Sicherheit schaffen!

Darmstadt hat den Übergang von der Wissenschaftsstadt zur Digitalstadt geschafft. Dies ist ein Beispiel für eine moderne Form des Wirtschaftens: Ökologische und wissenschaftliche Ansprüche und Anforderungen zusammen denken und und dabei digitale Innovation produktiv aufgreifen. Ich möchte mit diesen jungen Gründerinnen und Gründern in der Stadt und im Landkreis ins Gespräch kommen und von ihrem Wissen und ihrer Kreativität lernen, um sie für neue politische Ideen einzusetzen.

An den Anfang der politischen Praxis gehört die Analyse der herrschenden Verhältnisse. Auf dem Weg des politischen Engagements braucht es dann den Mut, Antworten auf die Probleme zu geben. Und im Ziel der politischen Agitation braucht es das Durchhaltevermögen wieder von vorne zu beginnen.

Wir Grüne verkörpern diese Einstellung seit unserer Gründung und ich möchte euch das Angebot machen, mit meiner Person diese Tradition fortzuführen, aber auch weiterzuentwickeln. Wir Grüne haben in den letzten fünf Jahren in Hessen einen Politikwechsel vorangebracht: die Verdopplung der Mittel der Soziokultur, ein Gleichberechtigungsgesetz zur Förderung der Frauenquote in Führungspositionen, 70 Millionen Euro für den Breitbandausbau, die Schaffung eines weltoffenen Bundeslandes mit dem Programm „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ und mit dem umfassenden Klimaschutzplan ein Zeichen gegen den Klimawandel zu setzen. Aber nicht nur inhaltlich haben wir Grüne den Unterschied ausgemacht, auch in Bezug auf die politische Kultur hat sich einiges gewandelt: Wir brauchen keine Profilierung auf Kosten anderer und auch keinen Populismus. Einzig und allein unsere Inhalte zählen, aber dafür sind wir auch bereit zu kämpfen! Mutig, mit Haltung und wenn nötig, auch mit langem Atem.

Ich fände es schön, gemeinsam mit euch in Darmstadt und im Landkreis grüne Politik nach vorne zu bringen. Lasst uns einen grünen Anfang wagen und Wege gestalten! Ich freue mich dabei über eure Unterstützung.

Euer Philip

 

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